Unsere neue Heimat

Zu Beginn unserer Reise haben wir zwar die üblichen Recherchen über die Stadt angestellt und man wusste „ok da ungefähr geht's hin“ aber so richtig wusste doch keiner was uns letztendlich erwarten würde. Nach dem Ersten, ich bezeichne es mal als kleinen Shock über die Unterkunft in der wir die nächsten fünf Monate leben sollten machten wir uns zur ersten Tour in die City von Hasselt auf. In Begleitung von bestem Sommerwetter wollten wir uns einen Eindruck der Stadt verschaffen und wurden sofort positiv überrascht! Im Zentrum begegnet man einer hübschen kleinen Stadt die an vielen Ecken Restaurants, Bars und Cafés bietet. Der erste Eindruck war also soweit so gut. Nach den ersten 4 Wochen und nachdem man die Stadt nun kannte, muss man festhalten das Hasselt seinen Einwohnern noch einiges mehr zu bieten hat als nur die vielen schönen Lokale! Als Sehenswürdigkeiten ist hier ganz klar der japanische Garten zu nennen, der zu einen der größten Europas gehört und in dem man herrlich entspannen kann. Für die einen Stress für die anderen Freude pur lädt auch die Einkaufsstraße nach einer langen Woche oder auch mal nach einem langen Studientag förmlich dazu ein Bummeln zu gehen aber auch für die sportlichen unter uns gibt es einige Möglichkeiten sich aus zu powern wie z.B. der Trimm-Dich-Pfad, der Skatepark, die Schwimmhalle oder eine Kletterhalle an der Uni. Überraschend ist auch die Hingabe, Feste und Veranstaltungen für die Leute aus Hasselt und der Umgebung zu organisieren. So gab es seitdem wir hier sind, kaum eine Woche in der in keine groß Veranstaltung wie z.B. einen Rummel, Der Student Take Off mit ca 20.000 Besuchern oder gerade erst das Jenever Fest stattgefunden haben. Auch für Reisen in andere Städte ist Hasselt geografisch gut gelegen, so braucht man etwa nach Brüssel ca 1 ½ Std mit dem Auto, in die wunderschöne Stadt Brügge 2 Std oder in eine der coolsten Studentenstädte nach Leuven nur 40 min. Aber auch in andere Länder kommt man durch die günstige Lage sehr schnell. Amsterdam z.B. liegt ebenfalls nur 2 Std entfernt, Maastricht erreicht man schon in 35 min und in Köln ist man in 1 ½ std.

(Paul Osterburg; 27.Oktober 2014)

27.10.14 13:01, kommentieren

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Die ersten Tage

In diesem Bericht möchten wir euch ein bisschen etwas über unseren Start in Hasselt erzählen und wie das Studentenleben hier so vor sich geht.

Nachdem wir uns alle in unseren Zimmern im Studentenwohnheim STUDHO etwas eingerichtet und eingelebt hatten, ging es in der ersten Woche auch schon direkt los mit unserem ersten Städtetrip nach Brüssel. Dort hatten wir eine tolle und interessante Führung durch die Stadt. Wir wurden durch die beeindruckende Galeries Royales geführt, in der man auch die Leckerei Belgiens immer wieder bewundern konnte, die belgische  Schokolade.

Danach ging es zum Grand Place, ein wirklich unglaublich schöner Platz, sehr pompös und es gibt immer wieder kleine Details an den Gebäuden zu entdecken.

 

 Und es gehört natürlich auch dazu die berühmte belgische Pommes zu probieren, also ließen wir uns von unserer Stadtführerin zeigen, wo man die beste belgische Pommes in Brüssel bekommt. Bei Maison Antoine am Place Jourdan.

 

Nachdem wir einen tollen Tag in Brüssel hatten und viele Eindrücke gewinnen konnten, ging es zurück ins Studentenwohnheim. Noch am gleichen Abend saßen wir mit einigen anderen internationalen Studenten auf unserer gemeinsamen Dachterrasse zusammen, die meisten die dort wohnen, kommen aus Spanien oder Brasilien, es kommen aber auch ein paar aus Tschechien oder Polen. Es ist unglaublich interessant zu erfahren, welche Traditionen die Leute in ihren Ländern so haben, zum Beispiel ist es erstaunlich wie unterschiedlich die Menschen Weihnachten feiern.

Nachdem wir uns dann über unsere Bräuche, Gerichte und vieles anderes unterhalten hatten, gingen wir alle gemeinsam zu unserer ersten Studentenparty in Hasselt.

Es war ein wirklich toller und langer Abend, bei dem wir lernten, dass die Leute aus Spanien genau wissen, wie man richtig gut feiert.

Zum Leben im Studentenwohnheim kann man sagen, dass es unglaublich lebendig und familiär ist, man ist nie alleine und sobald man abends in die Küche geht um zu essen, trifft man viele Leute und beim gemeinsamen Essen bespricht man dann, wie man den Abend noch gestalten könnte. Die Leute sind alle sehr herzlich und jeder kennt jeden, es ist wie eine große Familie. Damit wir uns alle besser kennen lernen, planen wir öfters gemeinsame Unternehmungen wie zum Beispiel Städtetrips, der erste Trip ging nach Lüttich. Eine große Stadt mit einem beeindruckenden Bahnhof, der einem Zeppelin ähnelt.

 In den folgenden Wochen folgten noch weitere Städterips mit unserer Lehrerin aus dem Fach „Belgium in an international Context“, nach Leuven und Brügge. Wir alle waren unglaublich beeindruckt von Brügge. Es ist eine kleine Stadt, die sehr viele alte Gebäude besitzt, die alle eine Geschichte haben. Unsere Stadtführerin zeigte uns die tollsten Plätze und wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, wie beeindruckend eine so kleine Stadt sein kann.

Wenn man sich die Stadt etwas bequemer anschauen möchte, kann man dies mit einer Kutsche machen oder auch mit einem Boot machen. Es führt ein kleiner Fluss durch Brügge, dieser macht es möglich, sehr viel von Brügge zu sehen, wenn man mit dem Boot fahren möchte.

 

Wir sind erst ein paar Wochen hier und es ist total toll, wie viel wir hier schon erleben durften. Wir alle haben die Möglichkeit nicht nur in der Uni Erfahrungen zu sammeln und uns weiter zu entwickeln, sondern auch neue Leute und andere Kulturen kennen zu lernen. Das ist wirklich interessant und man hat das Gefühl, dass man nicht nur das typische belgische Studentenleben kennen lernt, sondern das Studentenleben aus der ganzen Welt.

 (Gonda Ridder, 24.10.14)

 

 

24.10.14 12:05, kommentieren